Corona

Informationen zu Corona

Der Volksmusikerbund NRW ist gut vernetzt mit dem Landesmusikrat NRW, dem Kulturrat NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft in NRW. Zudem stehen wir in Kontakt mit den Dachverbänden „Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände“ und dem  Bundesmusikverband Chor & Orchester.

Wir versuchen auf Landes- und Bundesebene das bestmöglichste zur Unterstützung unserer Musikvereine zu erreichen.

Aktuelle Informationen zur Coronakrise

Corona-Schutzverordnung ab 20.08.2021

Wir haben eine Übersicht der aktuellen Regelungen gemäß der Corona-Schutzverordnung für euch. Die neue Verordnung tritt am 20. August 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 29. Oktober 2021.

Leitfaden zur Durchführung von Gremiensitzungen in Corona Zeiten (Stand: 27.11.2020)

Damit das Zusammenarbeiten auch während Corona-Zeiten weitergehen kann, haben wir einen Leitfaden für die Gremienarbeit im Verein während Corona-Zeiten zusammengestellt. Aktuell haben sich Änderungen ergeben: Denn es gilt das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020.

Dieses Gesetz war ursprünglich bis 31.12.2020 begrenzt und wurde nun um ein Jahr verlängert, bis 31. Dezember 2021.

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In unserem Newsletter informieren wir euch regelmäßig und umfassend zu allen neuen Entwicklungen zu Corona und Co.

Archiv

Corona-Schutzverordnung ab 25.06.2021

Es gibt für unseren Bereich nur eine wesentlich Änderung, die wir nachfolgend zitieren.

§ 13 Kultur

(4) In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 sind zusätzlich zulässig:
[…]
5. der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb im Freien auch ohne Negativtestnachweis […]

 

Hier geht’s zur aktuellen Verordnung mit markierten Änderungen:

Corona-Schutzverordnung ab 28.05.2021

Wir haben eine Übersicht der aktuellen Regelungen gemäß der Corona-Schutzverordnung für euch. Die neue Verordnung tritt am 28. Mai 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 24. Juni 2021.

 

Bitte beachtet folgendes zu den Allgemeinen Grundsätzen und Kontaktbeschränkungen:
§3
Allgemeine Grundsätze
(3) […] Soweit in dieser Verordnung für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Hausstände festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Dies gilt nicht für in dieser Verordnung festgesetzte einrichtungsbezogene Personengrenzen pro Quadratmeter oder Kapazitätsbegrenzungen. Soweit in dieser Verordnung bestimmte Tätigkeiten, Veranstaltungen, Einrichtungen oder Angebote von einem Negativtestnachweis oder einem negativen Selbsttest abhängen, gilt dies nicht für immunisierte Personen mit Nachweis der Immunisierung. […]
§ 4
Mindestabstand, Kontaktbeschränkung
(1) […] Bei einem nach dieser Verordnung zulässigen Singen oder Spielen von Blasinstrumenten ist ein erweiterter Mindestabstand von 2 Metern untereinander und zu anderen Personen einzuhalten. […]

Hier könnt ihr euch unseren Leitfaden mit den wichtigsten Infos herunterladen und findet auch die aktuelle Verordnung:

Corona-Schutzverordnung ab 24.04.2021

Die neue Coronaschutzverordnung, gültig ab 24. April bis einschließlich Freitag, 14. Mai 2021, bringt für uns keine Änderungen in den Paragrafen 7 und 8.

Bitte beachtet folgende Änderung für eure jüngeren Nachwuchsschüler.

§3(4) Von der aufgrund dieser Verordnung bestehenden Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen sind 1. Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

An dieser Stelle war zuvor der Schuleintritt als Altersgrenze genannt.

Zusammengefasst bedeuten die aktuellen Regelungen:
a) Weiterhin möglich ist Einzelunterricht in Präsenz sowie Präsenzunterricht in Gruppen mit maximal fünf Teilnehmern – für schulpflichtige Schülerinnen und Schüler sowie für Kinder im Vorschulalter.
b) Unterricht in Kooperationen mit Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen ist ebenfalls erlaubt.
c) Möglich ist Einzelunterricht im Freien für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen.
d) Über die erlaubten Punkte hinausgehender Unterricht für Erwachsene ist zurzeit nicht gestattet.

Sollten in Ihrer Kommune aufgrund höherer Inzidenzen ergänzende oder andere Regelungen getroffen werden (sogenannte Notbremse), haben diese vor den landesweiten Regelungen Vorrang.
Zitat Ende.

Die entsprechenden Hygieneschutzmaßnahmen sind selbstverständlich überall zu beachten.

Bitte beachtet das regionale Allgemeinverfügungen nun noch mehr zum Tragen kommen.
Tretet mit eurer regionalen Ordnungsbehörde bei einem Inzidenzwert von drei aufeinander folgenden Tagen über 165 in Kontakt und erfragt dort, ob die Ausführung von Instrumentalunterricht in Präsenz möglich ist.

Die aktuelle Ordnung mit den farblich markierten Änderungen steht hier zum Download bereit:

Corona-Schutzverordnung ab 19.04.2021

Die neue Coronaschutzverordnung, gültig ab 19. April bis einschließlich Montag, 26. April 2021, bringt für uns keine Änderungen in den Paragrafen 7 und 8. Es ist lediglich der Paragraf „4c Modellprojekt“ eingefügt worden.

Zur Präzisierung der Unterrichtssituation können wir uns an den aktuellen Aussagen des Landesverbandes der Musikschulen orientieren, die man auch auf deren Homepage nachlesen kann. Hier deren Textlaut:

Die gestern veröffentlichte Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 19. April 2021) bietet in der Formulierung von §7, 7. zwar keine Änderung zu den vorangehenden Fassungen, jedoch liegt uns dazu eine Präzisierung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vor: Vorschulkinder dürfen ab sofort wieder in Präsenz unterrichtet werden. Wir hatten gestern erneut um Klärung der Bedingungen für Kinder vor der Schulpflicht gebeten und erhielten nun die Klarstellung. Es ist explizit so gewollt, dass „auch Vorschulkinder auch jetzt schon in Präsenz unterrichtet werden dürfen.“ Diese Änderung soll bei der nächsten Änderung der Coronaschutzverordnung in den Verordnungs-Text übernommen werden.

Zusammengefasst bedeuten die aktuellen Regelungen:
a) Weiterhin möglich ist Einzelunterricht in Präsenz sowie Präsenzunterricht in Gruppen mit maximal fünf Teilnehmern – für schulpflichtige Schülerinnen und Schüler sowie für Kinder im Vorschulalter.
b) Unterricht in Kooperationen mit Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen ist ebenfalls erlaubt.
c) Möglich ist Einzelunterricht im Freien für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen.
d) Über die erlaubten Punkte hinausgehender Unterricht für Erwachsene ist zurzeit nicht gestattet.

Sollten in Ihrer Kommune aufgrund höherer Inzidenzen ergänzende oder andere Regelungen getroffen werden (sogenannte Notbremse), haben diese vor den landesweiten Regelungen Vorrang.

Die entsprechenden Hygieneschutzmaßnahmen sind natürlich überall zu beachten.

Die aktuelle Ordnung mit den farblich markierten Änderungen steht hier zum Download bereit:

Corona-Schutzverordnung ab 08.03.2021

Hier unsere zusammengefasste Info:

Diese Verordnung tritt am 8. März 2021 in Kraft und mit Ablauf des 28. März 2021 außer Kraft.

Die folgenden Punkte gelten bei einer Inzidenz von 50–100.
Sofern der Inzidenzwert unter- oder überschritten wird, gelten die örtlichen Vorgaben.

Der Kontakt zur regionalen Ordnungsbehörde ist also immer sinnvoll.

 

Der § 2 regelt die Kontaktbeschränkung und den Mindestabstand.

Zitat:

(4) Abweichend von Absatz 1b müssen Personen, die Blasinstrumente spielen oder singen, einen Mindestabstand von 2 Metern untereinander und zu anderen Personen einhalten. Zitat Ende.

Diese Aussage bezieht sich auf das Zusammentreffen zweier Haushalte mit maximal 5 Personen:

Zitat:

„1b. beim Zusammentreffen von Personen eines Hausstandes mit mehreren Personen aus einem anderem Hausstand bis zu einer Gesamtzahl von höchstens fünf Personen, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden und Paare unabhängig von den Wohnverhältnissen lediglich als ein Hausstand gelten, Zitat Ende.

 

Musikunterricht

Ab Montag ist Einzelunterricht in Präsenz für Schülerinnen und Schüler, sowie Präsenzunterricht in Gruppen, mit bis zu fünf Schülern möglich.

Zu beachten sind dabei die üblichen Regelungen wie Mindestabstand, Maskenpflicht, Hygieneanforderungen und Rückverfolgbarkeit. „Dabei sind möglichst große Räumlichkeiten, sowie die Möglichkeit von Hybrid- und Wechselunterricht,  soweit wie möglich zu nutzen.“ Damit sind Kombinationen von Online- und Präsenzunterricht gemeint.

  • Mindestabstand: 2 Meter
  • Die einfache Rückverfolgung mit: Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum
  • Verpflichtend ist das Tragen einer medizinischen Maske (vor und nach dem Unterricht): „Medizinische Masken im  Sinne der Verordnung sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höher (…).“
  • Gut sichtbare Hygienehinweise
  • Handhygienevorkehrungen
  • Regelmäßiges Lüften

 

Probenarbeit

Ist nach wie vor in unserem Bereich untersagt!

 

Musikaufführungen

§ 8 Kultur

Konzerte vor Wohneinrichtungen sind im Freien zulässig, wenn
1. Der Mindestabstand der Aufführenden von 2 Metern eingehalten wird und
2. die Zuschauer das Konzert von ihrer Wohneinrichtung verfolgen (Fensterkonzerte)

Hier spielt aber aus unserer Sicht die Regelung mit hinein, dass im öffentlichen Raum sich nur maximal 5 Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Also hier unbedingt die örtliche Ordnungsbehörde kontaktieren.

 

§ 19 Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Evaluation

Zitat:

„Ist die 7-Tages-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen 14 Tage nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung stabil oder mit sinkender Tendenz unter dem Wert von 100, wird die Verordnung bereits dann geändert werden durch Öffnungen der Außengastronomie, von Theatern, Konzert- und Opernhäusern und Kinos sowie des kontaktfreien Sports im Innenbereich und des Kontaktsports im Außenbereich.

Die Landesregierung überprüft die Erforderlichkeit und Angemessenheit der Regelungen fortlaufend und passt die Regelungen insbesondere dem aktuellen Infektionsgeschehen und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Verlauf der Covid-19-Pandemie an.“

 

Nachfolgend der Link zur neuen Coronaschutzverordnung.

Corona-Schutzverordnung ab 22.02.2021

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW gilt von Montag, 22. Februar 2021 bis Ablauf des 07. März 2021.

Ab Montag, den 22. Februar, ist der Einzelunterricht in Präsenz in eingeschränktem Umfang und unter bestimmten Voraussetzungen möglich: Erlaubt ist Einzelunterricht für Kinder im Grundschulalter sowie generell Einzelunterricht „außerhalb geschlossener Räumlichkeiten“.

Grundsätzlich sind die regionalen Vorgaben der Ordnungsbehörden zu beachten.

Nachfolgend der Link zur neuen Coronaschutzverordnung mit gelber Markierung der Änderungen.

Corona-Schutzverordnung ab 1. November 2020

 Zum 2. November tritt eine neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW in Kraft. Was absehbar war, ist jetzt Gewissheit für den Laienmusikbereich:
Lockdown für Musikvereine, Ausbildung und Jugendarbeit.

Was das im Einzelnen für die die Vereine und Kreisverbände bedeutet, haben wir hier übersichtlich zusammengetragen.

Zum 14.10.2020 ist eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten.
Daraus ergeben sich keine Änderungen für die Musikvereine im VMB NRW.

Hier findet ihr die aktuellste Version des Leitfadens des VMB NRW.

Damit das Zusammenarbeiten auch während Corona-Zeiten weitergehen kann, haben wir einen Leitfaden für die Gremienarbeit im Verein während Corona-Zeiten zusammengestellt.

Zum 30.09.2020 ist eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten.
Die wohl wichtigsten Veränderungen darin für Musikvereine sind:

  1. Der „Ploppschutz“ und die 7qm als Mindestfläche für Aufführungen und Proben sind gestrichen.
  2. Zur Vermeidung der Verteilung von Aerosolen in den Arbeitsbereich der vor der Bläsergruppe sitzenden Musiker*innen sollte ein Schutz aus transparentem Material aufgestellt werden, deren Schalltrichter der jeweiligen Instrumente ausreichend überragt, sodass auch bei Bewegung des Instruments ein ausreichender Schutz gewährt ist.

Das macht es für einige Vereine ein wenig einfacher den Probebetrieb wieder aufzunehmen. Zumindest mancher Satz oder Register sollte unter diesen Bedingungen wieder proben können.

Hier findet ihr die aktuellste Version des Leitfadens des VMB NRW.

Zum 16.09.2020 tritt eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Kraft.
Auch durch diese Verordnung ergibt sich keine Veränderung in Bezug auf die Abstandsregeln und Hygienevorschriften bei Proben, Auftritten oder im Instrumentalunterricht. Diese Version der CoronaSchuVo ist gültig bis zum 30.09.2020.

Hier findet ihr die aktuellste Version des Leitfadens des VMB NRW.

Förderverfahren für Musikvereine

Musikvereine im VMB NRW können aufatmen – zumindest ein wenig.

Denn das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW investiert 500.000 Euro in ein Förderverfahren, mit dem finanziell in Not geratene Laienmusikvereine unter die Arme gegriffen wird. Der größte Anteil der Gesamtfördersumme ist dem VMB NRW zugesprochen worden. So können wir diese Gelder jetzt an unsere Mitgliedsvereine ausschütten.

Diese Mittel kommen vor allem Vereinen zu Gute, die wegen der Corona-Pandemie zwischen März und Juli 2020 Einnahmeverluste zu verzeichnen haben. Uns ist wichtig, dass ihr weiterhin eure laufenden Kosten für Räumlichkeiten und Versicherungen oder für Honorare bezahlen könnt. „Womöglich gerät eine langjährige gute Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Ausbildern sowie Dirigenten deshalb für die Zukunft in Gefahr. Aus finanzieller Not heraus könnte ein musikalischer Leiter gezwungen sein, woanders unter zu kommen. Dann wäre er für den Verein verloren“, sagt VMB Präsident Paul Schulte.

Hier greift das Förderverfahren des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW.

Für die Förderung sind drei Pauschalen vorgesehen: 400 Euro, 800 Euro und 2.500 Euro. Musikvereine müssen für den Antrag die Einnahme-Verluste aus diesem Jahr in Bezug zu vorherigen Jahren und die weiter gezahlten laufenden Kosten wie etwa Honorare, Mieten oder Versicherungen vorweisen. Nach eingehender Prüfung aller Unterlagen gewährt der VMB NRW dann den jeweiligen Zuschuss. Dabei sind nur solche Vereine Zuschuss berechtigt, die keine Mittel aus Landesförderprogramme zur Corona-Krise erhalten haben.

Die technischen Voraussetzungen im Portal Verein24 sind geschaffen und freigeschaltet. Die beiden Schatzmeister stehen für Fragen unter oddset@vmb-nrw.de zur Verfügung.

Leitfaden zum Probenbetrieb und Auftritte/Konzerte (Stand: 31.08.2020)

Zum 01. September 2020 tritt eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Kraft. Die beinhaltet keine Änderungen in Bezug auf Abstandsregeln und Hygienevorschriften bei Proben, Auftritten und Instrumentalunterricht. Diese Version der Corona-Schutzverordnung ist bis zum 15. September 2020 gültig.

Hier findet ihr die aktuellste Version des Leitfadens des VMB NRW.

Leitfaden zu Hygienekonzept und Proben/Auftritte (Stand: 12. August 2020)

Zum 12. August Juli tritt eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Kraft. Die beinhaltet keine Änderungen in Bezug auf Abstandsregeln und Hygienevorschriften bei Proben, Auftritten und Instrumentalunterricht. Diese Version der Corona-Schutzverordnung ist bis zum 31. August 2020 gültig.

Hier findet ihr die aktuellste Version des Leitfadens des VMB NRW.

Leitfaden zu Hygienekonzept und Proben/Auftritte (Stand: 15. Juli 2020)

Zum 15. Juli tritt eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Kraft. Die beinhaltet kaum wesentliche Änderungen in Bezug auf Abstandsregeln und Hygienevorschriften bei Proben, Auftritten und Instrumentalunterricht. Diese Version der Corona-Schutzverodnung ist bis zum 11. August 2020 gültig.

Hier findet ihr die aktuellste Version des Leitfadens des VMB NRW.

Leitfaden zu Hygienekonzept und Proben/Auftritte (Stand: 30. Juni 2020)

Seit dem 16. Juni ist eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Die beinhaltet ein paar Änderungen in Bezug auf Abstandsregeln und Hygienevorschriften bei Proben, Auftritten und Instrumentalunterricht. Diese Version der Corona-Schutzverodnung ist vom Land NRW bis zum 15. Juli 2020 verlängert worden.

Hier findet ihr die aktuellste Version des Leitfadens des VMB NRW.

Leitfaden zu Hygienekonzept und Proben/Auftritte (Stand: 30. Mai 2020)

Ab dem 30. Mai 2020 gilt eine neu Corona-Schutzverordnung für NRW.
Die regelt unter anderem, welche Bestimmungen zu Proben oder Auftritten und Konzerten für Blasinstrumente und Orchester gelten. Es gilt vieles zu beachten: Hygienekonzepte, Abstandsregeln, Datenerhebung von Teilnehmern und Publikum, etc.

Der VMB NRW hat einen Leitfaden für einen Hygieneplan und einen Leitfaden zu Auftritten und Konzerten zusammengetragen.
Außerdem findet ihr viele nützliche Links zu aktuellen Studien, in Bezug auf Corona und Musik. Zudem liefern wir euch wichtige Infos zum Umgang mit erhobenen Daten.

Corona-Verordnung des Land NRW (gültig 21. Mai bis 6. Juni)

Hier wichtige Auszüge aus der Verodnung:

...§ 7 Externe außerschulische Bildungsangebote

Musikschulunterricht für Gruppen oder Ensembles mit mehr als 6 Teilnehmern bleibt untersagt.

In atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) wird ein Abstand von 2 Metern zwischen Personen (beim Singen ein Abstand von 3 Metern zwischen Personen und von 6 Metern in Ausstoßrichtung) sowie eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen. Bei Blasinstrumenten sind also Unterrichte bis Quintettstärke erlaubt, wenn die entsprechenden Hygienevorschriften eingehalten werden.

...§ 8 Kultur

Entsprechend sind auch die Auflagen für Proben geändert worden

Bei Proben in Theatern, Opern- und Konzerthäusern und anderen Einrichtungen sind weiterhin geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (bei Sprechtheater: 2 Meter) sicherzustellen; Zuschauer dürfen nicht in die Proberäume. Bei Proben in atmungsaktiven Fächern (insbesondere Gesang, Blasinstrumente) ist ein Abstand von 2 Metern zwischen Personen (beim Singen ein Abstand von 3 Metern zwischen Personen und von 6 Metern in Ausstoßrichtung) sowie eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen.

Das bedeutet, dass auch Laienmusikvereine unter den strengen Vorgaben ihre Probenarbeit aufnehmen können. Näheres regelt der §8 Kultur (2).

Konzerte und Aufführungen in geschlossenen Räumen können nur mit Ausnahmegenehmigung und einer Begrenzung von 100 Zuschauern durchgeführt werden. Proben/Aufführungen im Freien sind unter strengen hygienischen Vorschriften und mit Genehmigung der zuständigen Behörde erlaubt.

Corona-Verordnung des Land NRW (gültig 11. Mai bis 25. Mai)

Hier wichtige Auszüge aus der Verodnung:

...§ 7 Externe außerschulische Bildungsangebote

2) In Musikschulen ist der Unterricht für Gruppen oder Ensembles mit mehr als 6 Teilnehmern untersagt. In atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) ist nur Einzelunterricht zulässig und eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen.

...§ 8 Kultur

(2)…Proben in atmungsaktiven Fächern (insbesondere Gesang, Blasinstrumente) dürfen bis auf weiteres nicht in Gruppen (Chor, Ensemble, Orchester) durchgeführt werden.

(3) Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

ab 30. Mai 2020

Ist die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern zu ermöglichen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Durch den verstärkten Einsatz von Ordnern sind Ansammlungen im Warte- und Pausenbereich zu verhindern.

ab 11. Mai 2020

Es sind kleinere Konzerte und andere öffentliche Aufführungen sind unter freiem Himmel zulässig – oder mit strengen Regelungen, Mund-Nase-Bedeckung und einem von der örtlichen Behörde abgestimmten Konzept auch in Gebäuden.
In Musikschulen sind auch Ensembles mit maximal sechs Teilnehmern möglich.
Der Probenbetrieb in Kultureinrichtungen ist unter Schutzauflagen zulässig, für Chöre und Orchester gelten erweiterte Abstandsregeln.

ab 4. Mai 2020

Unterrichtstätigkeit

Bildungsangebote in Volkshochschulen, Musikschulen, sowie sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen sind ab 04. Mai 2020 erlaubt, wenn geeignete Vorkehrungen

  • zur Hygiene
  • zur Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 m zwischen Personen
  • zur Begrenzung des Zutritts zu Schulungsräumen auf max. eine Person pro fünf Quadratmeter Raumfläche sichergestellt sind.

Der Abstand von 1,5 m zwischen Personen muss auch gewährleistet sein in den Gängen und zwischen Unterrichtstischen. In Musikschulen und vergleichbaren Bildungseinrichtungen ist nur Einzelunterricht zulässig, in atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) ist eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmeter pro Person vorgesehen.

Die allgemeinen Hygienevorschriften sind auch hier einzuhalten. Die doppelte Raumgröße bei der Unterrichtung atmungsaktiver Fächer ergibt, ohne dass wir hierfür eine spezifische Aussage gefunden haben, auch automatisch einen größerer Abstand zwischen Lehrer*in und Schüler*in. Der Bundesverband freier Musikschulen spricht von einem Abstand von 2,5 m.

Das bedeutet also für Lehrer plus einen Schüler eine Mindestraumgröße von zwanzig Quadratmeter, beispielsweise 4 x 5 m.

Vorstandssitzungen/Gremienarbeit

Laut Erlass sind ab dem 04. Mai die Durchführung von „Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privat-rechtlicher Institutionen Gesellschaften, Parteien oder Vereine“ zugelassen. „Dabei sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen (auch in Warteschlangen) sicher zu stellen.“

Was man machen kann und was man letztendlich verantwortlich dann macht, sind zwei verschiedene Dinge. Es besteht mittlerweile die Möglichkeit per Gesetzesänderung Einladungen zur Gremiensitzungen mit Tagesordnung und Beschlussfassung via Internet (Video- oder Telefonkonferenz) durchzuführen. Siehe nachfolgende Rechtsgrundlage:

 

Rechtsgrundlage ist das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht.

Hier Artikel 2: Gesetz über Maßnahmen im Gesellschaffts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohneigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

[…]

(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des BGB kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,

  1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
  2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.

(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des BGB ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimme in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

 

Ergänzung: Es gibt mittlerweile ein Musterurteil des Oberlandesgerichtes Hamm, dass im Falle einer vorgesehenen Schriftform in der Satzung für Einladungen feststellt, dass dem Formzweck genüge getan ist, wenn die Einladung und die Tagesordnung per E-Mail übermittelt würden, auch einer Unterschrift bedarf es nicht.